Trauer und Bestürzung über Attentat in Bulgarien

Veröffentlicht am Montag, 23. Juli 2012 / DIG Speyer-Pfalz

DIG-Präsident fordert internationale Ächtung des Terrors.

Reinhold RobbeBerlin. „Mit Trauer und Bestürzung haben wir von dem schlimmen Attentat auf israelische Jugendliche in Bulgarien erfahren“, erklärte der Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG), Reinhold Robbe.

Bei einem Anschlag auf einen mit israelischen Touristen besetzen Reisebus sind am 18. Juli 2012 an der bulgarischen Schwarzmeerküste mindestens sechs Menschen getötet worden. Von 32 Verletzten war die Rede. Israelische Medien berichteten von sieben Toten, darunter zwei Bulgaren. Die Mitglieder der israelischen Reisegruppe waren kurz zuvor auf dem Flughafen der Schwarzmeerstadt Burgas gelandet. In dem attackierten Bus hätten auch viele Jugendliche gesessen, meldeten israelische Medien.

Dieser Terror-Anschlag, so DIG-Präsident Robbe, sei seit langer Zeit das schlimmste Attentat auf vollkommen wehrlose unschuldige jüdische Zivilisten. Unabhängig von der Notwendigkeit, die Hintergründe des Anschlages schnell aufzuklären, forderte Robbe umgehend eine „klare und eindeutige Verurteilung dieses grausamen Verbrechens durch die internationale Staatengemeinschaft“. Insbesondere seien jetzt Russland und China gefordert.

Der DIG-Präsident: „Die freie zivilisierte Welt trauert jetzt mit den Angehörigen der ermordeten jungen Menschen und den Überlebenden!“ In dieser Stunde gelte die ganze Solidarität den Menschen in Israel.

Berlin, den 19. Juli 2012

Wir trauern um Meggie Jahn

Veröffentlicht am Freitag, 20. Juli 2012 / DIG Speyer-Pfalz

Meggie JahnIhre letzte Mail vor wenigen Tagen endete mit den Worten „Ich wünsche eine schöne Sommerpause, grüße herzlich und sage weiter so! Reggie“. Das Unfassbare lässt sich kaum in Worte fassen. Wir können es nicht glauben und wollen es nicht akzeptieren: Meggie Jahn lebt nicht mehr. Gestern hat Meggie auf dem Heimweg einen Herzstillstand erlitten. Alle Versuche, sie zu beleben, waren erfolglos.

Meggie, für die unsere Deutsch-Israelische Gesellschaft ein Herzensanliegen, ja eine Lebensaufgabe war, ist nur 53 Jahre alt geworden. Sie war seit 1985 Mitglied der DIG und engagierte sich von Anfang an mit unglaublichem Elan; Zunächst im „Jugendforum“ der DIG und später für viele Jahre im Präsidium. Zuletzt war sie stellvertretende Vorsitzende der DIG-Arbeitsgemeinschaft Berlin.

Es wird noch Gelegenheit sein, die Verdienste und das Wirken von Meggie ausführlich zu würdigen. Im Augenblick ist es meine traurige Aufgabe, den Hinterbliebenen und nächsten Angehörigen von Meggie im Namen unserer gesamten DIG meine tiefe Anteilnahme auszusprechen. Viele Freundinnen und Freunde in Deutschland und in Israel trauern um sie.

Wir verneigen uns in Dankbarkeit und Trauer vor dieser einmaligen, liebenswerten und famosen Frau.

Reinhold Robbe
Präsident

Berlin, den 13. Juli 2012